28 April 2012

[Rezension] Alica - Bernhard Hennen

0 DREAMS left | leave a DREAM
 
Titel: Alica
Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Carsen
Preis (broschierte Ausgabe): 7,99 Euro
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Verlag: 



Klapptext

Eigentlich dachte Alica, dass die zwei Ferienwochen auf dem abgelegenen Gut ihrer Großeltern einfach nur langweilig werden würden. Doch schnell merkt sie, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt: Ein Geisterfalke treibt dort sein Unwesen und der junge, gut aussehende Husar François erscheint ihr im Spiegel. Um den Falken zu erlösen, reist Alica in die Vergangenheit und trifft dort auf den echten François – und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Zurück in der Gegenwart verstrickt sie sich immer tiefer in schwarze Magie und riskiert alles, um François wiederzusehen ...



Auf den Punkt 

Verdammt Kreativ!

Rezension

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es mich jetzt leider nicht ganz vom Hocker gehauen hat. Das Buch ist eher für 14-Jährige Mädchen geschrieben und mir fehlen da wohl stellenweise die Hormone. Trotzdem war es dafür, dass es eher ein Kinder-, als ein Jugendbuch ist, überraschend gut und hat mich mit seiner Kreativität manchmal sehr begeistert.
Der Klapptext ist mal wieder nicht allzu genau. 
Alica muss zu ihren Großeltern, da ihre Mutter nach der Geburt ihres kleinen Bruders auf der Intensivstation liegt. Dort wird sie direkt nach ihrer Ankunft von einem mysteriösen Vogel angegriffen, den ihre Großeltern als "Taube" bezeichnen, doch sie weiß sofort, dass sie irgendwas verbergen.
Dann trifft sie den kleinen Heinzelmann Wallerich, der ihr erzählt, dass diese "Taube" in Wahrheit ein Geisterfalke ist und er die Aufgabe hat, ihn zu erlösen oder zumindest nach "Nebenan" zu schicken, dorthin wo alle Fabelwesen, die mal in unseren Welt gelebt haben, nun wohnen. 
Er bittet Alica um Hilfe und ehe sie sich versieht steckt sie mitten im Abenteuer, trifft seltsame Hexen, machohafte Kobolde und einen Geisterjungen, der Jahrhunderte nur auf sie gewartet hat...
Wie gesagt, die Kreativität in diesem Buch ist wirklich einmalig und nur mit der Percy Jackson Reihe zu vergleichen und man kann eigentlich immer nur über die Wendungen und die Ideen des Autors staunen.
Auch ist das Buch stellenweise sehr humorvoll und da man so etwas wirklich noch nie gelesen hat, macht es einfach Spaß, die wirklich wundersamen Seiten zu lesen. 
Einziger Minuspunkt ist ein bisschen die Spannung und die Action. Das Buch ist jetzt langweilig, weil man von der Welt des Autors sehr fasziniert ist, aber alles hätte noch ein bisschen dramatischer und actionreicher sein können. Es gibt eigentlich keine Szene, wo man sich vor Aufregung die Fingernägel abbeißen müsste, es plätschert alles irgendwie dahin. Einzige Ausnahme ist wohl das Ende, aber die wirklich spannende Stelle ist doch sehr kurz gehalten.

Fazit

Trotz allem ein gutes Buch, was man wirklich mal lesen kann. Es haut einem zwar in Hinblick auf Spannung nicht gerade vom Hocker, doch dieses Defizit macht es durch die Kreativität wieder wett.
Jeder, der gerne Kinder- und Jugenbücher (so für die 13-, 14-Jährigen) liest, darf sich das Buch gerne mal durchlesen und auch andere, wenn sie sich denn darauf einlassen, dass die Hauptperson noch recht jung ist, können gerne mal zuschlagen.

Stil (4/5)
Charaktere (4/5)
Humor (3/5)
Gefühl (3/5)
Spannung (2/5)

4 von 5 Dreamcatchers

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