25 Dezember 2012

[Kurz-Rezi] Die Elenium-Trilogie - David Eddings

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Seiten: 1491 
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 1993

 Klapptext
Als Sperber, der Ritter der Königin Ehlana, aus dem Exil zurückkehrt, findet er in seinem Heimatland schreckliche Zustände vor. Die Königin ist schwer erkrankt und wird nur durch Magie, die sie auf ihrem Thron in einen riesigen Diamanten einschließt, am Leben erhalten, während mit Intrigen und im Bund mit dunklen Kräften Usurpatoren den Thron und die Macht über die Kirche erlangen wollen. Sperber, einer der mächtigsten seines Ritterordens, versucht mit aller Macht, diesen Machenschaften Einhalt zu gebieten, die Intrigen aufzudecken und vor allem eine Heilung für seine Königin zu finden. Doch das stellt sich trotz der Hilfe durch seine Ordensbrüder und die Zauberin Sephrenia als schwierige Aufgabe heraus, die Sperber in ferne Länder führt und ihn einen alten Feind und ein größeres Übel, das hinter allem steckt, entdecken läßt.

Vor Jahren habe ich mir diese Trilogie geschenkt bekommen, weil ja alle wussten, ich lese gerne Fantasy. Tja, damals war ich 12 und bin sowohl am Schreibstil als auch an den Witzen verzweifelt, da ich eigentlich nichts verstanden habe. Das Buch hat sich damals so gezogen, dass ich das erste nach der Hälfte abgebrochen habe.

Vor einigen Wochen fiel mir dann das Buch wieder in die Hände und warum auch immer, ich habe es noch mal gelesen und siehe da, es gefällt mir eigentlich ganz gut.
Im großen und ganzen haben wir hier einen typischen Fantasy-Roman mit sagenumwobenen mächtigen Gegenständen, seltsamen Kreaturen, Magier und Götter. Natürlich gibt es auch wieder zwei Seiten, die guten und die bösen. Das ganze spielt im Mittelalter und die Ausdrucksweise ist eher altertümlich. Der Schreibstil ist gehoben und eher schwierig.

Sperber, der Ritter der Königin, kehrt nach Jahren der Verbannung zurück in seine Heimat und muss feststellen, dass die Königin an einer seltsamen Krankheit erkrankt ist. Natürlich tut er mit seinen Freunden alles, um sie zu heilen und reist in ferne Städte, in denen es angeblich Ärzte gibt, die helfen können. Die Krankheit der Königin kommt allerdings einigen Menschen zu Gute, weswegen Sperper viele Steine in den Weg gelegt bekommt. Leider erfährt er dort, dass nur ein mächtiger Gegenstand, der vor jahrhunderten verloren gegangen ist, der Königin helfen kann. Also begibt er sich mit seinen Freunden auf dessen Suche.

Um es kurz zu sagen, das Buch handelt von Intrigen der Bösen Seite, die Sperber auf amüsante Art und Weise immer aufdecken kann und einer langen Suche nach dem magischen Stein, auf der allerhand passiert. Mir hat das Buch Spaß gemacht, da es mit viel Humor geschrieben wurde (mit dem man eigentlich gar nicht rechnet) und es hat mich auch nicht gestört, dass die Hauptperson ein 40-Jähriger Ritter war, ich habe ihn trotzdem gut verstanden.

Sicher, die Reihe ist nicht für jeden etwas. Jemand, der gerne typische Jugenbücher, mit umgangsprachlichen Schreibstil, sollte es sich zwei Mal überlegen, ob er sich diese Reihe käuft, doch wer Herr der Ringe und Eragon gelesen hat, kann es sich überlegen, ob er sich auch diese Reihe anschafft. Sie wird zwar nicht mehr gedruckt, aber gebraucht kann man sie trotzdem bekommen.

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